Wunder Po: Wo kommt er her und was ist zu tun? – Teil 1

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BARRIOS Kinderstube Kapitel 18

In unserer 14-tägigen Kolumne „BARRIOS Kinderstube“ beleuchten wir für euch interessante Themen rund ums Elternsein beleuchten. BARRIO ermöglicht euch als Partner der BABYWELT-Messen einen super einfachen Einstieg in die Welt des Elternseins mit Playdates, Krabbelgruppen, Mami-Runden, Papa-Treffs und vieles mehr. Erfahrt alles, was ihr als Eltern wissen möchtet. 

Liebe Mamas, liebe Papas,

wir kennen das leider fast alle unser Baby hat rote, wunde Haut und offene Stellen am Po, obwohl wir immer penibel auf die Hygiene geachtet haben.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein, oft kann man sie nicht genau bestimmen. Die Haut ist das größte Organ des Menschen und unsere Schutzhülle zur Umgebung dar. Sie ist sensibel und reagiert auf alle störenden Einflüsse wie Stress, Unverträglichkeiten, Medikamente oder Nahrungsumstellung. Es treten dann Entzündungserscheinungen wie Jucken, Rötung, Bläschenbildung und nässenden Stellen auf. Ist es erst mal soweit, fällt es der Haut extrem schwer, sich gegen Infektionen wie z.B. einem Pilzbefall oder Bakterien zu schützen. Neugeborene weisen einen pH-Wert der Haut bei 6,5 und später liegt er bei 5,5. Der richtige pH-Wert schützt z.B. vor Wundsein und Infektionen.

Diese Faktoren können den pH-Wert beeinträchtigen und zu Wundsein führen:

  • häufiges Waschen
  • Parabenhaltige- und parfümhaltige Substanzen (herkömmlich Baby-Pflegemittel aus der Drogerie, viele Fertigwindeln)
  • Seife
  • Stark gewürzte Speisen und Zitrusfrüchte (stillenden Mamas müssen hier besonders aufpassen)
  • Infektionen
  • Zahnen
  • Nahrungsumstellung im ersten Lebensjahr
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Unverträglichkeit auf das Material von Windeln
  • langes Tragen einer feuchten Windel
  • Durchfall

In Zeiten des Zahnwechsels, bei Infektionen, bei Nahrungsumstellung ist es wichtig,  die Haut des Popos besonders zu pflegen und bei den ersten Anzeichen des Wundwerdens schnell zu reagieren.

Wunden Popo vermeiden:

  • in den ersten Lebensjahren Seife vermeiden oder eine pH-neutrale Seife, die frei von Parabenen du Parfum-Stoffen ist.
  • keine Feuchttücher verwenden, sondern einen Waschlappen mit warmem Wasser
  • Popo sollte trocken sein, bevor ihr windelt. Feuchte Haut begünstigt Pilzbefall
  • verschiedene Windeln testen, um herauszufinden, welche euer Baby am besten ver trägt. Manche Kinder vertragen Stoffwindeln besser, da hier mehr Luftzirkulation gewährleistet ist.
  • wechselt die Windeln regelmäßig bzw. sofort, wenn ihr merkt, dass sie voll sind
  • achtet auf die richtige Windelgröße, optimal ist es, wenn noch ein bis zwei Finger breit Platz zwischen Windel und Babybauch sind und sich die Beinchen frei bewegen kö
  • Nacktstrampeln – Lasst euer Baby an einem warmen Platz, auf einer wasserabweisenden Unterlage so oft wie möglich frei und ohne Windeln frei Strampeln. Luft ist eine bewährte natürliche Anwendung, die vor Hautreizungen schützt und wenn bereits Rötungen eingetreten sind, diese schnell abheilen lässt.
  • Wundschutzmittel-Cremes sollten bei gesunder Haut nicht verwendet werden, denn herkömmliche Cremes mit Parabenen und Parfümstoffen reduzieren den pH-Wert der Haut und machen sie angreifbar.

Wenn die Haut am Po auch trotz dieser Hilfsmitteln nicht heilt, dann könnte ein Pilz die Ursache dafür sein. Einen Pilz erkennt man daran, dass um die wunden Stellen leichte, weiße Ränder zu sehen sind und die Haut über einen Zeitraum von ca. einer Woche nicht abheilt.  Bei einem Pilzbefall muss der Kinderarzt zurate gezogen werden. Er verschreibt dann eine Salbe mit einem pilzhemmenden Mittel.

In unserem nächsten Beitrag erfahrt ihr, welche Hausmittel man bei wundem Po einsetzen kann.

Liebe Grüße

Kirsten von BARRIO

 

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