Wie helfen Bernsteinketten beim Zahnen?

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BARRIOS Kinderstube Kapitel 26

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Nicht selten verwandelt das Zahnen euren kleinen Sonnenschein in ein weinendes, quengeliges Bündel mit roten Bäckchen und wirklich schlechter Laune.  Der 1. Zahn kommt normal zwischen dem vierten und sechsten Monat. Bei einigen Kindern geht das Zahnen total problemlos, während andere sehr leiden. Symptome wie geschwollenes Zahnfleisch, Launenhaftigkeit, Durchfall, manchmal auch Erbrechen und Fieber können Begleiter des Zahnens sein.

Wie können wir als Mütter helfen?

Die Schmerzen lindern, kann man mit beliebten Mitteln, wie mit einem gekühlten Beißring, einem kalten nassen Waschlappen zum darauf Kauen, einer Veilchenwurzel aus der Apotheke, Massage des Zahnfleischs mit kalten Händen oder einem speziellen Gel für zahnende Babys. Auch homöopathische Globuli bieten Linderung. In den letzten Jahren hört man immer häufiger davon, dass man die Probleme beim Zahnen durch das Tragen von Bernsteinketten oder Armbändern lindern kann. Allerdings gibt es dazu keine wissenschaftlichen Studien die belegen, dass Bernstein eine Wirkung auf den Zahnungsprozess hat. Aber liegen hunderte Mütter, die aus eigener Erfahrung sprechen, falsch?

Bereits unsere Großmütter schätzten Bernstein

Bereits unsere Großmütter haben Bernstein geschätzt und gerne eingesetzt. Im Baltikum, wo man viel Bernstein finden kann, ist er für die Menschen seit jeher ein natürliches Heilmittel.

Was ist Bernstein?

Bernstein ist ein fossiles Harz, mehrere Millionen Jahren alt und quasi versteinert. Schon Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert) berichtet über seinen Einsatz. Babys, die eine Bernsteinkette oder ein Bernsteinarmband tragen, schlafen während der Zeit des Zahnens sichtbar ruhiger und tiefer. Laut den Eltern zeigen sie kaum bis keine Schmerzen und ihr Zahnen ist relativ schmerzfrei bis problemlos. Viele Mütter und auch Hebammen sind vom Nutzen von Bernstein zur Unterstützung der Babys überzeugt. Klar gibt es auch Fälle, wo  keine Änderungen  erkennbar sind,  aber ein Versuch ist es immer wert.

Worauf sollte man beim Kauf einer Bernsteinkette achten?

Die Kette sollte auf jeden Fall eine Sollbruchstelle haben, hierfür haben sich Magnetverschlüsse bewährt. So kann es nicht zu Verletzungen kommen, wenn das Baby hängen bleibt. Die ideale Kettenlänge liegt ca. bei 33 bis 35 Zentimetern. Bevorzugt sollte man Ketten mit einzeln verknoteten Bernsteinperlen kaufen. Sie sind stabil verarbeitet, sollten sie je abgerissen werden, können keine einzelnen Perlen verschluckt werden. Keine Ketten kaufen, die auf Gummifäden aufgezogen und nicht verknotet sind. Mittlerweile erhaltet ihr überall spezielle Bernsteinketten für Babys, die allen Anforderungen entsprechen, um kein Risiko einzugehen.

Das ist wichtig

Achtet darauf ein Echtheitszertifikat zu der Kette zu erhalten, denn es gibt auf dem Markt nicht selten wirkungslose Fälschungen, die vorgeben echter Bernstein zu sein. Solltet ihr bei einer Kette Bedenken haben, könnt ihr alternativ ein Bernsteinarmband oder eine Fußkette verwenden. Damit besteht keinerlei Risiko des Erstickens, aber die volle Wirkung des Bernsteins.

Tragehinweise

Der Bernstein sollte immer auf der Haut getragen werden, damit die ätherischen Öle ihre Wirkung entfalten können. Diese Öle sind es, die dem Baby beim Zahnen helfen. Reinigt die Kette einmal pro Woche unter fließendes Wasser.

Mein Sohn hat bereits vor 16 Jahren eine Bernsteinkette getragen und er hat keinerlei Probleme mit dem Zahnen gehabt. Da wir sehr gut mit der Bernsteinkette zurechtgekommen sind, hat er sie nach dem Zahnen weitergetragen. Dadurch hat er superruhig und gut geschlafen und war nie krankheitsanfällig. Und glaubt es oder nicht, er hat sie bis heute aufbewahrt, auch wenn sie schon lange nicht mehr passt.

Beitragsfoto: Maja Marjanovic shutterstock.com

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